Zum ersten Mal in Stary Sącz

Vom Marktplatz zum Papstaltar auf den Spuren der hl. Kinga

  • Strecke2,0 km
  • Aufstieg↑ 0 m
  • Abstieg↓ 14 m
  • Höhe307–322 m
  • Schwierigkeitleicht
Höhenprofil

Der kürzeste Weg ins Herz der Stadt. In einer Stunde gemächlichen Gehens gelangst du vom Kopfsteinpflaster des Marktplatzes über die Pfarrkirche und das Klarissenkloster bis zu jenem Altar, an dem Kinga heiliggesprochen wurde.

Beginne unter den Linden auf dem Marktplatz, beim Brunnen von 1848. Von hier sind es nur ein paar Schritte zur Pfarrkirche St. Elisabeth, die sich so oft aus der Asche erhoben hat und in der noch immer die Orgel von 1679 erklingt. Weiter führt der Weg zum Platz der hl. Kinga. Dort begrüßt den Wanderer das geschnitzte eichene Szekler Tor, ein Geschenk ungarischer Bergbewohner, und dahinter erheben sich die Mauern des Klosters, in dem die Schwestern seit 1280 beten.

Hinter dem Kloster wird die Stadt still. Ein Pfad führt hinab zur Kapelle über der Quelle der hl. Kinga. Die Überlieferung erzählt, das Wasser sei hier auf das Wort der Fürstin hervorgesprudelt, und bis heute kommen die Leute mit Flaschen, wie vor Jahrhunderten. Hier lohnt es sich, wenigstens einen Augenblick innezuhalten.

Zum Schluss erreichst du den Papstaltar, an dem Johannes Paul II. am 16. Juni 1999 Kinga heiligsprach. Daneben liegen die „Opoka“ und die Gärten der hl. Kinga. Die ganze Strecke ist flach und kurz, sodass die meiste Zeit nicht das Gehen, sondern das Verweilen in Anspruch nimmt.

Unterwegs

  1. Marktplatz (Rynek) Fast ein Hektar Katzenkopfpflaster unter alten Linden
  2. Kirche der hl. Elisabeth von Ungarn – Pfarrkirche Die Pfarrkirche, die sich viele Male aus der Asche erhob
  3. Szekler Tor (Brama Seklerska) Ein Eichengeschenk ungarischer Bergbewohner von 1999
  4. Klarissenkloster und Dreifaltigkeitskirche Hinter Mauern, wo seit 1280 die Klarissen beten
  5. Quelle und Kapelle der hl. Kinga Wasser, das angeblich auf Kingas Wort hervorsprudelte
  6. Papstaltar, „Opoka“ und Gärten der hl. Kinga Hier wurde Kinga am 16. Juni 1999 heiliggesprochen

Verlauf: OpenStreetMap, routing.openstreetmap.de (foot), ermittelt am 21.10.2026. Daten © OpenStreetMap-Mitwirkende (Lizenz ODbL), Höhen: Copernicus DEM (Open-Meteo). Verlauf und Zeiten sind Richtwerte – folgen Sie der Markierung im Gelände.

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