Älter als viele Bürgerhäuser, mehrfach vom Feuer verzehrt und jedes Mal wieder aufgebaut. In der Pfarrkirche spielt eine Orgel von 1679.
Die Pfarrkirche erinnert sich an die Zeit, als 1299 der Pfarrer Jakub als plebanus de Antiqua Civitate unterzeichnete. Ursprünglich war sie der hl. Elisabeth und der hl. Margareta geweiht, also Kingas Tante und Schwester. Die gotische Kirche entstand an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert.
Das Feuer suchte sie viele Male heim: nach dem Überfall Stibors 1410, im großen Brand von 1644 und im Unglück von 1795. Jedes Mal hoben die Bürger ihr Gotteshaus aus den Trümmern. Erhalten sind ein Portal von 1622 und eine Glocke von 1647. Das Alter des Turms ist umstritten. Meist nennt man 1686 und den Baumeister Paweł Beber, manche datieren ihn jedoch auf um 1622. In den Jahren 1961–1962 wurde eine Wandmalerei aus dem 18. Jahrhundert freigelegt.
Am kostbarsten ist hier die Stimme. 1679 baute Jan Głowiński die Orgel, die bis heute spielt. Seit 2024 findet hier das Orgelfestival „1679.org“ statt, benannt nach ihrem Baujahr. Wer die Pfarrkirche besucht, denke daran, dass sie eine lebendige Pfarrkirche ist.
Fotos
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Die Pfarrkirche St. Elisabeth von Ungarn Foto Henryk Bielamowicz · CC BY-SA 4.0 · Quelle -
Die Pfarrkirche St. Elisabeth im Jahr 1916 Foto unbekannter Urheber · Public domain · Quelle

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