Praktische Infos

Alles, was man vor der Anreise wissen sollte – wie man hinkommt, wo man das Auto lässt, wen man nach dem Weg fragt und wie man sich an Orten verhält, die den Einwohnern wichtig sind.

Stary Sącz ist eine kleine Stadt, die man am besten zu Fuß kennenlernt: Vom Marktplatz zum Kloster, zur Pfarrkirche oder zum Museum sind es nur wenige Minuten. Weiter draußen liegen der Wald der Miejska Góra, das Bobrowisko in der Gabelung von Dunajec und Poprad sowie das Ufer des Poprad. Unten haben wir Informationen zusammengetragen, die wir in Quellen der Gemeinde und bei den Verkehrsunternehmen geprüft haben. Öffnungszeiten, Fahrpläne und Regeln können sich jedoch ändern – wo es darauf ankommt, schreiben wir es ausdrücklich: vor der Abreise prüfen.

Anreise

Mit dem Auto

Stary Sącz liegt gleich neben Nowy Sącz, im Tal des Poprad. Von Nowy Sącz führt die Landesstraße Nr. 87 hierher (über die Brücke über den Poprad), und das Zentrum wird von einer Umgehungsstraße im Zuge der Woiwodschaftsstraße Nr. 969 mit der Hängebrücke St. Kinga über den Poprad umfahren. Die Brücke an der DK87 wartet auf ihren Umbau – während der Arbeiten sind Behinderungen möglich, werfen Sie also vor der Abreise einen Blick in die aktuellen Verkehrsmeldungen.

Mit der Bahn

Stary Sącz hat einen Bahnhof an der Strecke, die Tarnów und Nowy Sącz mit dem Popradtal verbindet – die Eisenbahn erreichte den Ort schon 1876. Hier halten Regionalzüge von POLREGIO sowie Züge von PKP Intercity. Laut den Verbindungssuchen kommen Sie von hier u. a. nach Nowy Sącz, Tarnów, Krakau, Krynica-Zdrój und Muszyna, saisonal auch weiter durch Polen. Der Fahrplan ändert sich alle paar Monate, und auf der Strecke kommt es zu Betriebsunterbrechungen – prüfen Sie die Verbindung vor der Abreise immer im Portal Pasażera oder beim Verkehrsunternehmen.

Mit dem Bus

In der ul. Pod Ogrodami, neben dem Kino „Sokół“, gibt es einen Umsteigebahnhof nach dem Prinzip „Park and Ride“, von dem Busse abfahren, u. a. in Richtung Nowy Sącz. Unternehmen und Fahrpläne wechseln recht häufig, deshalb erfragen Sie die aktuellen Fahrten am besten in der Touristeninformation oder in einer Online-Verbindungssuche.

Parken

Die Gemeinde nennt drei Hauptorte für Autofahrer:

Gebühren und Regeln am Marktplatz können sich ändern, und bei Festivals, Jahrmärkten und Feierlichkeiten sind manche Plätze gesperrt – beachten Sie die Beschilderung vor Ort. Wer für den ganzen Tag kommt, lässt das Auto bequemer auf dem Parkplatz am „Sokół“ oder hinter dem Rathaus und erkundet den Rest zu Fuß.

Touristeninformation

Die Touristeninformation liegt direkt am Marktplatz. Hier kann man nach Routen, Veranstaltungen, Unterkünften und Fahrplänen fragen und sich bei der Gelegenheit mit Karten und Prospekten versorgen.

Mit dem Rad

Stary Sącz ist ein guter Halt auf der Radkarte Kleinpolens. Laut Gemeinde führen durch die Stadt und ihre Umgebung:

Ein guter Ausgangspunkt ist das Freibad „Stawy“. Die Waldstrecken auf der Miejska Góra sind für Fortgeschrittene gedacht – das sind keine leichten Familienwege. Denken Sie auch daran, dass auf den Holzstegen des Bobrowisko das Radfahren verboten ist – lassen Sie das Rad vor dem Eingang stehen.

Von der Gemeinde genannte Verleihe und Werkstätten:

Verfügbarkeit, Preise und Öffnungszeiten prüfen Sie direkt beim Verleih – besonders außerhalb der Sommersaison.

Jahreszeit und Wetter

Jede Jahreszeit zeigt Stary Sącz ein wenig anders. Der Sommer ist die Zeit des Freibads „Stawy“, der Fahrräder und der Festivals, aber auch des größten Andrangs – besonders um den 24. Juli, wenn die Stadt ihre Patronin, die hl. Kinga, feiert. Frühling und Herbst sind ruhiger; eine gute Zeit für das Bobrowisko, wo die Natur erwacht oder sich auf den Winter vorbereitet, und für den Wald der Miejska Góra in Herbstfarben. Im Winter ist die Stadt still, und die Touristeninformation hat kürzere Öffnungszeiten.

Ein paar Dinge sollte man im Hinterkopf behalten:

Barrierefreiheit

Wir wollen nicht mehr versprechen, als wir wissen. Ehrlich sagen lässt sich Folgendes:

Wenn Sie im Rollstuhl unterwegs sind, mit einem kleinen Kind im Kinderwagen oder einfach mehr Ruhepausen brauchen – rufen Sie vorher in der Touristeninformation an. Dort kennt man den aktuellen Zustand der Wege und Orte am besten.

Wie man sich verhält

Stary Sącz ist kein Freilichtmuseum – es ist eine Stadt, in der Menschen leben, beten und ihrer Angehörigen gedenken. Ein paar einfache Regeln sorgen dafür, dass der Besuch für alle angenehm ist: