Kriegsfriedhof Nr. 348

Gräberfeld der Soldaten zweier Weltkriege

Ein Kriegsgräberfeld auf dem städtischen Friedhof an der ul. Węgierska. Nur wenige Besucher wissen, dass es diesen Ort gibt.

Der städtische Friedhof an der ul. Węgierska wurde 1909 eröffnet und 1917 erweitert. 1915, während des Ersten Weltkriegs, entwarf der österreichische Architekt Gustav Ludwig darauf ein Gräberfeld für gefallene Soldaten. Es erhielt die Nummer 348 im System der galizischen Kriegsfriedhöfe. Der Krieg ging an der Stadt nicht vorüber. 1914 belegten nacheinander russische und österreichische Truppen das Gebäude des Lehrerseminars.

Später kamen Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg hinzu. Die Zahl der hier bestatteten Soldaten ist bis heute nicht ermittelt. Viele Namen sind verloren gegangen, und die Erinnerung an diese Menschen lebt durch jene fort, die hierher kommen.

Es ist ein stiller, schlichter Ort. Zu besichtigen im üblichen Sinne gibt es hier nichts. Man kann kommen, die erhaltenen Inschriften lesen und eine Grabkerze anzünden. Bedenke, dass rings um das Gräberfeld ein belegter städtischer Friedhof liegt. Besonders um Allerheiligen besuchen ihn viele Menschen.

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